Die Vorteile eines „Tripsitters“

Die Vorteile eines „Tripsitters“

Wenn es dein erster Trip ist, solltest du wissen, dass ein Trip-Sitter deinen Trip angenehmer gestalten kann. Ein Trip-Sitter kann dir helfen, dich zu beruhigen, wenn du ausflippst oder die Erfahrung nicht magst. Trip-Sitter kommen jedoch häufiger bei sehr intensiven psychedelischen Sitzungen oder bei sogenannten “Hero-Dosen” zum Einsatz. Diese enthalten in der Regel 25 bis 40 Gramm Magische Trüffel oder mehr als 3 bis 4 Gramm getrocknete Zauberpilze. Bei einer solchen Dosierung kann der Konsument den Bezug zur Realität verlieren. In solchen Fällen ist ein Tripsitter wirklich hilfreich.

Kann jeder ein „Tripsitter“ sein?

Unter dem Einfluss von Psychedelika neigt man dazu, überzureagieren und auf alles sehr empfindlich zu reagieren. Der ausgewählte Trip-Sitter sollte die Person sein, die dir am meisten Sicherheit vermittelt. Erst danach ist es wichtig, wie viel Erfahrung ein Trip-Sitter selbst mit Psychedelika hat. Aus diesem Grund könnte dein Partner, dein bester Freund oder ein Familienmitglied die beste Wahl für dich sein.

Meide stets Fremde, die als Tripsitter fungieren, und wähle nur Menschen aus, bei denen du dich wirklich wohlfühlst. Selbst wenn diese Person Erfahrung mit Psychedelika hat, empfiehlt es sich, einen Tripsitter zu wählen, dem du vertraust und zu dem du eine Verbindung hast.

Um die gestellte Frage zu beantworten: Ja, jeder kann als Tripsitter fungieren. Achte darauf, dass du von Menschen umgeben bist, die du kennst und die etwas Erfahrung mit Psychedelika. Auf diese Weise befindest du dich oder der Tripsitter immer in einer angenehmen Umgebung.

Was ist eine „Hero-Dosis“?

Eine „Hero-Dosis“ oder ein „Hero-Trip“ bezeichnet meist eine extrem intensive psychedelische Erfahrung. Eine „Hero-Dosis“ enthält in der Regel 25 bis 40 Gramm Magic Truffels oder mehr als 3 bis 4 Gramm getrocknete Zauberpilze. Einen starken Trip kann man nicht mit einem „Hero-Trip“ vergleichen. Täusche dich nicht: Ein „Hero-Trip“ sollte eigentlich bedeuten, dass du den Trip nicht mehr wiederholen möchtest … Zumindest für eine gewisse Zeit.

Psychonauten, die daran gewöhnt sind, die richtige Dosierung Für einen intensiven Trip halten sie sich daran. Weiter zu gehen als das ist nicht nur beängstigend, es erfordert auch perfekte Bedingungen und kann bei unzureichender Vorbereitung schnell schiefgehen. Hier kommt der Begriff „Hero“ ins Spiel: „Hero“ bezieht sich meist auf eine so intensive Erfahrung, dass das Unterbewusstsein die vollständige Kontrolle übernimmt und man die Grenzen des Trippens verschiebt.

Mit großer Kraft geht immer Verantwortung einher: Die Einnahme einer „Hero“-Dosis Magic Truffels oder Zauberpilze erfordert Vorbereitung, Respekt und absolute Entschlossenheit. Was erwarten Menschen während einer heroischen Reise? Zu sterben und wiedergeboren zu werden. Wenn du dir diesen Vorgang (den Tod des Egos) nicht einmal vorstellen kannst, halte deine Dosis stets unter 2–3 Gramm getrockneter Zauberpilze.

Was ist der Tod des Egos?

Der Ego-Tod ist eine einzigartige Erfahrung, die während eines sehr intensiven psychedelischen Trips auftreten kann. Während des Ego-Todes verliert man seine gesamte Selbstidentität. Mit anderen Worten: Man wechselt von einer egozentrischen Perspektive zu … nun ja, zu etwas völlig Unvoreingenommenem.

Der „Ego-Tod“ ist ein schwer zu erklärendes Phänomen, das bei folgenden Fällen auftreten kann: hohe Dosen von Zauberpilzen, hohe Dosen LSD, DMT oder Ayahuasca. Meistens handelt es sich dabei um eine vollständige außerkörperliche Erfahrung, bei der das Bewusstsein den Körper verlässt.

Unser Ego ist das wichtigste Instrument des menschlichen Geistes, das uns das Gefühl gibt, zu leben, und wir haben es unserem Ego zu verdanken, dass wir so weit gekommen sind. Aber vielleicht ist es eine gute Idee, das Ego mal zur Ruhe kommen zu lassen und sich ab und zu wieder zu erden.

Und diese Erfahrung kann genauso beängstigend sein, wie es klingt: Es gibt einen Grund, warum das Wort “Tod” in diesem Begriff vorkommt. Außerdem handelt es sich nicht um eine Erfahrung, die nur unter dem Einfluss von Psychedelika auftreten kann: Buddhisten nennen sie “Erleuchtung” und glauben, dass sie durch Meditation erreicht werden kann; Sufi-Muslime bezeichnen sie als „Fana“; Psychoanalytiker wie Carl Jung beschreiben den Ego-Tod als „psychischen Tod“.

Der Tod des Egos ist die vollständige Transzendenz jenseits dieser Welt, jenseits von Raum und Zeit, jenseits des Selbst. Nach dem Tod des Egos gibt es keine Visionen, keine Gedanken, kein Selbstwertgefühl: Was übrig bleibt, ist reines Bewusstsein. Wie du dir vorstellen kannst, wird dein Ego so hart wie möglich kämpfen, wenn es diese Erfahrung spürt … aber an diesem Punkt gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder du schreist und kämpfst dagegen an, oder du lässt es einfach geschehen. Und wenn du dich entscheidest, es geschehen zu lassen, wirst du zu allem, ohne ein Selbstwertgefühl zu haben.

Fazit

Ein Tripsitter ist auf jeden Fall hilfreich, wenn du zum ersten Mal trippst oder wenn du beispielsweise eine „Hero-Dosis“ einnimmst. Ein Tripsitter kann dich auf deiner Entdeckungsreise begleiten und dir bei Bedarf helfen. Hoffentlich hast du aus diesem Text genug gelernt, um beim nächsten Mal selbst als Tripsitter fungieren zu können.

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