Spacecake zu backen klingt einfach. Ein bisschen Gras in den Teig, ab in den Ofen, fertig. In der Praxis geht dabei überraschend oft etwas schief. Manchmal wird die Decarboxylierung übersprungen. Manchmal ist die Ofentemperatur zu hoch. Und manchmal ist das Stück pro Person einfach zu groß. Das Ergebnis ist dann ein Abend, der ganz anders verläuft als geplant. In diesem Leitfaden erklären wir dir genau, wie du Haschbutter herstellst. Wir zeigen dir, wie du pro Stück genau dosierst. Und du erfährst, wie du vermeidest, stundenlang in einem unangenehmen Trip zu landen. Inklusive des bewährten Rezepts von Smartific. Damit weißt du schon vor dem Einschalten des Ofens, was dich erwartet.
Inhaltsverzeichnis
Was ist Spacecake?
Zunächst einmal die Grundlagen. Was nimmt man eigentlich zu sich, wenn man einen Space-Cake isst? Und warum ist dieses Gericht zu einem so unerschütterlichen Klassiker geworden? Der Hintergrund erklärt sofort, warum bei diesem Rezept Vorsicht so wichtig ist.
Im Grunde genommen ist Spacecake nichts anderes als ein gewöhnlicher Kuchen, dem Cannabis beigemischt wurde. Meistens Gras. Manchmal Haschisch. Das Cannabis ist niemals lose im Teig enthalten. Es wird in Cannabis-Butter, da THC fettlöslich ist. Der Amsterdamer Space-Cake wurde in den 1980er Jahren in Coffeeshops populär. Eine diskrete Alternative zum Rauchen. Kein Rauchgeruch, länger anhaltende Wirkung, deutlich intensiver. Für viele Touristen und Hobbybäcker war dies die erste Begegnung mit einem Essbaren.
Dem steht jedoch eine erhebliche Kehrseite gegenüber. Spacecake wirkt zwei- bis dreimal stärker als die gleiche Menge gerauchtes Gras. Es fühlt sich auch völlig anders an. Mehr Körper. Mehr Kopf. Viel länger. Wer das Rezept unterschätzt, erlebt oft einen regelrecht unangenehmen Moment. Bei Smartific hören wir solche Geschichten regelmäßig. Genau deshalb gibt es diesen Artikel. Mit dem bewährten Rezept und den wissenschaftlichen Hintergründen. Damit du vom ersten Bissen an die Kontrolle behältst. Um zu verstehen, warum ein Spacecake so stark wirkt, müssen wir uns zunächst ansehen, was in deinem Körper passiert, wenn du Cannabis isst, anstatt es zu rauchen.
Die Wissenschaft: Essen wirkt sich anders aus als Rauchen
Der große Denkfehler vieler angehender Bäcker? Sie schätzen die Wirkung von Space-Cake anhand ihrer Erfahrungen mit dem Rauchen ein. Das stimmt einfach nicht. Essen und Rauchen sind zwei völlig unterschiedliche Wege für THC. Mit unterschiedlichem Tempo. Einem anderen Höhepunkt. Und einer anderen chemischen Wirkung im Kopf.
Bei einem Joint gelangen die Cannabinoide über die Lunge fast unmittelbar in den Blutkreislauf. Die Wirkung setzt innerhalb von fünf Minuten ein. Der Höhepunkt wird nach etwa einer halben Stunde erreicht. Nach anderthalb bis drei Stunden ist die Wirkung vorbei. Wenn man Cannabis isst, gelangt es über den Magen in die Leber. Genau darin liegt der eigentliche Unterschied. Die Leber wandelt THC nämlich um in 11-Hydroxy-THC. Dieser Metabolit passiert die Blut-Hirn-Schranke leichter. Außerdem wirkt er stärker als THC selbst. Die Folge ist ein langsamer Wirkungsanstieg von dreißig bis hundertzwanzig Minuten. Ein deutlich höherer Spitzenwert. Und eine Wirkungsdauer von vier bis acht Stunden.
Das erklärt, warum deine erste Erfahrung mit Space Cake so ein Schock sein kann, wenn du es gewohnt bist, zu kiffen. In der ersten Stunde spürst du gar nichts. Du denkst, der Teig sei nicht richtig gewesen. Du isst noch ein Stück. Und dann überfällt dich eine doppelte Dosis, die stundenlang anhält. Diese Fehleinschätzung beginnt oft schon früher. Bei einem Schritt, den viele Hobbybäcker überspringen. Dieser eine Schritt entscheidet über alles.
Decarboxylierung: ein wesentlicher Schritt bei der Herstellung von Space Cake
Bevor du überhaupt daran denkst, Butter herzustellen, musst du das Gras einem unverzichtbaren Vorverfahren unterziehen: der Decarboxylierung. Überspringst du diesen Schritt? Dann kannst du getrost ein paar Scheiben Kuchen essen. Es passiert so gut wie nichts. Das ist kein Mythos. Das ist reine Chemie.
Frisches Gras enthält nämlich noch kein THC. Es enthält THCA. Die Säureform hat keine psychoaktive Wirkung. Bei einem Joint sorgt die Hitze der glühenden Kohle automatisch für die Umwandlung in THC. Beim Backen musst du diese Umwandlung selbst im Voraus veranlassen, indem du dein Gras vorheizt. Das nennt man Decarboxylierung. Es sind nur etwa zwanzig Minuten zusätzliche Arbeit. Und der Unterschied zwischen einem gelungenen Kuchen und einem teuren Reinfall.
Das Rezept lautet wie folgt:
- Zerkleinere dein Gras mit einem Grinder zu groben Krümeln. Kein Pulver.
- Lege sie auf Backpapier auf ein Backblech.
- Ofen auf 110 bis 115 Grad vorheizen. In die Mitte schieben.
- 30 bis 40 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit vorsichtig schütteln.
- Fertig, sobald das Gras hellbraun bis goldfarben ist. Der Duft ist intensiv.
Mit diesem Schritt kannst du sicher sein, dass dein THCA ordnungsgemäß umgewandelt wurde. Deine Butter wird später auch wirklich wirksam sein. Damit die Butter gut funktioniert, musst du mit geeignetem Cannabis beginnen. Nicht jede Sorte eignet sich gleichermaßen gut für den Ofen.
Welches Gras wählst du für einen Spacecake?
Die Qualität und die Sorte deiner Blüten bestimmen, wie sich dein Space-Cake anfühlt. Sie bestimmen auch, wie einfach du die Dosis dosieren kannst. Nicht jedes Cannabis, das sich gut zum Rauchen eignet, lässt sich auch gut zum Backen verwenden. Hier sind ein paar Richtlinien, die wir bei Smartific als Ausgangspunkt nehmen.
Indica oder Sativa? Indica sorgt für ein stärkeres körperliches High. Träge. Schläfrig. Ideal für den Abend. Sativa wirkt hingegen energetisierend und zerebral. In Form von Esswaren kann das manchmal zu anregend sein. Es führt schneller zu Unruhe. Die meisten Menschen entscheiden sich daher für eine Indica. Oder eine Indica-dominante Hybride. Das passt besser zum langsamen, schweren Charakter eines Spacecakes.
THC-Gehalt. Eine Sorte mit einem THC-Gehalt von etwa fünfzehn Prozent lässt sich am einfachsten dosieren. Hier kannst du die Standard-Dosierungstabellen direkt anwenden. Bei einer starken Sorte mit zwanzig Prozent oder mehr sind deine Spielräume sehr gering. Dosierungsfehler machen sich sofort bemerkbar. Bei weniger als zehn Prozent benötigt man viel mehr Material für die gleiche Wirkstärke.
Spitzen oder trimmen? Blüten sind wirksamer. Sie liefern das vorhersehbarste Ergebnis. Trim, also die Blätter rund um die Blüten, ist deutlich günstiger. Für eine große Charge ist das eine gute Wahl. Berücksichtige bei deinen Berechnungen jedoch einen niedrigeren THC-Gehalt. So dosierst du nicht versehentlich zu wenig. Möchtest du wirklich von Grund auf die Kontrolle haben? Dann fange an der Quelle mit guter Hanfsamen und du weißt genau, welche genetischen Eigenschaften in deine Butter gelangen.
Haschisch als Alternative. Haschisch eignet sich ebenfalls hervorragend. Nach dem Zerkleinern und der Decarboxylierung verleiht es deiner Butter einen intensiveren, würzigeren Geschmack. Sei jedoch vorsichtig bei der Dosierung. Haschisch ist reich an Cannabinoiden. Was die Wirkstärke pro Gramm angeht, ist diese fast immer höher als bei losen Blüten.
Hast du deine Blüten oder dein Haschisch ausgewählt und dekarboxyliert? Dann geht es weiter zur wichtigsten Zwischenstufe des gesamten Rezepts: der Cannabisbutter. Ohne eine gute Butter kommen all deine Vorbereitungen nicht richtig zur Geltung.
Cannabis-Butter herstellen (Grundrezept)
Die Cannabisbutter ist das Herzstück jedes Space-Cakes. Hier überträgst du das THC aus deinem decarboxylierten Cannabis in einen Fettträger. Diese Butter kannst du anschließend für alles Mögliche verwenden. Kuchen. Brownies. Kekse. Sogar eine Soße. Eine gut hergestellte Butter ist gleichmäßig stark. Sie schmeckt relativ neutral. Und lässt sich leicht dosieren.

THC ist fettlöslich. Es ist nicht wasserlöslich. Man benötigt also Fett als Trägerstoff. Butter eignet sich am besten, da sie einen hohen Fettgehalt hat. Der Geschmack passt gut zu Kuchen und Brownies. Für diejenigen, die keine Milchprodukte verwenden, ist Kokosöl eine hervorragende Alternative mit vergleichbarer Wirksamkeit.
Zutaten:
- 250 Gramm Butter (ungesalzen)
- 10 Gramm decarboxyliertes Cannabis (mittlere Qualität, THC-Gehalt um 15%)
- 250 Milliliter Wasser
Vorgehensweise:
- Die Butter mit Wasser in einem schweren Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen.
- Füge das Gras hinzu. Rühre um, bis alles bedeckt ist.
- Zwei bis drei Stunden bei sehr geringer Hitze köcheln lassen. Es darf nicht sprudeln. Maximal 85 Grad.
- Alle fünfzehn Minuten umrühren.
- Durch ein feines Käsetuch in eine Glasschüssel sieben. Das Cannabis gut auspressen.
- Im Kühlschrank abkühlen lassen. Die Butter setzt sich oben ab. Das Wasser sinkt nach unten.
- Nimm die Butterscheibe heraus. Gieße das braune Wasser weg.
Du hast nun etwa 220 Gramm Cannabisbutter übrig. Das reicht für etwa Insgesamt 1500 Milligramm THC. Ausgehend von 15% THC. Bei einer Extraktionsausbeute von 80%. Das entspricht etwa sieben Milligramm THC pro Gramm Butter. Anhand dieser Zahl kannst du später ganz genau bestimmen, wie viel Butter in deinen Kuchen kommen darf. Zeit, das in echte Backwaren umzusetzen.
Das Space-Cake-Rezept (klassisch für 12 Stücke)
Wenn deine Cannabisbutter im Kühlschrank bereitsteht, kannst du nun das klassische Rezept für zwölf Stücke backen. Dieses Rezept ist, was die Wirkstärke angeht, eher kräftig. Es ist bewusst so konzipiert, dass du es später in kleinere Portionen aufteilen kannst. Darauf kommen wir bei der Dosierung noch zurück.
Zutaten:
- 150 Gramm Cannabisbutter
- 200 Gramm Zucker
- 3 Eier
- 200 Gramm Mehl
- 2 Teelöffel Backpulver
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- 50 Gramm Kakao (für die Brownie-Variante)
- Eine Prise Salz
- 100 Gramm dunkle Schokoladenstückchen (optional)
Vorgehensweise:
- Heizen Sie den Backofen auf 165 Grad vor. Nicht höher. THC zersetzt sich bei Temperaturen über 175 Grad.
- Hanfbutter und Zucker cremig rühren.
- Füge die Eier nacheinander hinzu. Dann die Vanille. Dann das Salz.
- Mehl, Kakao und Backpulver sieben. Mit einem Spatel unterheben.
- Rühren Sie die Schokoladenstückchen unter den Teig.
- In eine gefettete quadratische Backform von 20 mal 20 Zentimetern geben.
- 22 bis 28 Minuten backen. Wenn man mit einem Zahnstocher hineinsticht, sollten feuchte Krümel daran haften bleiben. Nicht trocken.
- Vollständig abkühlen lassen. Anschließend in zwölf gleich große Stücke schneiden.

Du hast jetzt zwölf Stücke vor dir liegen. Sie sehen alle gleich aus. Gerade diese optische Einheitlichkeit ist die größte Falle. Ein Stück Spacecake sieht aus wie ein normaler Brownie. Aber die darin enthaltene THC-Menge erfordert einen Taschenrechner. Keine Handbewegung. Wie rechnet man diese zwölf Stücke nun in eine sichere Dosis pro Person um?
Dosierung von Spacecake: Wie viel Cannabis pro Stück?
Die Dosierung ist das Thema, bei dem die meisten Abende aus dem Ruder laufen. Mit dem obigen Rezept liegst du bei etwa 90 Milligramm THC pro Stück. Das ist für fast jeden viel zu viel, um es auf einmal zu essen. Deshalb schneidest du jedes Stück weiter klein. Orientiere dich an der folgenden Tabelle. Nicht an deinem Gefühl.
Hältst du dich an diese Tabelle? Dann ist die Wahrscheinlichkeit einer unangenehmen Erfahrung gering. Auch beim ersten Mal. Um diese Wartezeit von zwei Stunden wirklich durchzuhalten, ist es hilfreich, im Voraus zu wissen, wie sich die Wirkung aufbaut. Minute für Minute.
Wie lange wirkt Spacecake?
Anders als bei einem Joint erstreckt sich die Wirkungsdauer eines Spacecakes über einen weiten Zeitraum. Die Wirkung setzt langsam ein. Der Höhepunkt tritt später ein, als man es gewohnt ist. Und die Nachwirkungen können bis tief in die Nacht hinein anhalten. Diese zeitliche Verteilung hat eine biologische Ursache. Was man isst, muss zunächst den Magen passieren. Danach durch die Leber. Erst dann wird es in den aktiven Metaboliten 11-Hydroxy-THC umgewandelt. Dieser Prozess braucht einfach Zeit. Und die Dauer variiert von Person zu Person, abhängig vom Körpergewicht, dem Stoffwechsel und dem, was man zuvor gegessen hat.
Die erste Phase, in der man noch nichts spürt, ist zugleich auch die gefährlichste. Fast jeder, der zu viel zu sich nimmt, tut dies in dieser Phase. Man zweifelt daran, ob die Wirkung überhaupt einsetzt. Man nimmt noch ein kleines Stück. Eine Stunde später schlägt alles auf einmal zu. Der wichtigste Ratschlag ist daher zwar langweilig, aber unerlässlich. Warte mindestens zwei Stunden. Trink Wasser. Such dir eine Ablenkung. Verlasse dich auf die Tabelle oben, nicht auf dein Bauchgefühl in diesem Moment.
- 0 bis 30 Minuten: Man spürt nichts. Das ist normal.
- 30 bis 90 Minuten: Aufwachen. Leichtes Kribbeln. Die Farben sehen anders aus.
- 90 bis 180 Minuten: Höhepunkt. Intensives körperliches High. Couch-Lock. Manchmal visuelle Effekte.
- 3 bis 6 Stunden: Stabil. Allmählich abnehmend.
- 6 bis 10 Uhr: Restwirkung. Müdigkeit. Appetit.
Vergiss den nächsten Tag nicht. Spacecake hat einen echten Nachhall. Der Morgen danach fühlt sich für viele Menschen wie ein leichter Kater an. Träge. Etwas lustlos. Manchmal ein leichtes Benommenheitsgefühl bis in den Nachmittag hinein. Plane also nichts Wichtiges für den nächsten Tag. Am Morgen Auto zu fahren, ist schnell eine schlechte Idee. Für alle, die spätabends noch arbeiten müssen oder einen frühen Termin haben, ist ein Spacecake einfach die falsche Wahl.
Wie lange etwas dauert, ist eine Sache. Wie es sich anfühlt, ist eine andere Geschichte. Was du in diesen Stunden körperlich und geistig erleben wirst, darauf gehen wir im Folgenden ein.
Wirkung von Space Cake: Was spürt man?
Die Wirkung eines Space-Cakes ist deutlich körperlicher als die eines Joints. Sie baut sich allmählicher auf. Der Höhepunkt fühlt sich ganz anders an. Wer nur Erfahrung mit Joints hat, erkennt das gegen Mitte des Abends kaum wieder.
Man bekommt fast immer schwere Gliedmaßen. Ein träges Gefühl im Kopf. Heftigen Hunger. Bei höherer Dosierung auch deutliche Schläfrigkeit. Geistig geht es in Richtung Selbstbeobachtung und lebhafter Fantasie. Mit dem hartnäckigen Gefühl, dass die Zeit langsamer vergeht. Das sogenannte Zeitdilatation-Effekt. Bei höheren Dosierungen kommen visuelle Effekte bei geschlossenen Augen hinzu. Dazu kommt ein tiefes körperliches Schweregefühl. Wie stark man dies empfindet, hängt nicht nur vom Stück Kuchen selbst ab, sondern auch davon, was man dazu isst und trinkt.
Spacecake mit Essen und Trinken kombinieren
Die Umstände rund um deine Session haben großen Einfluss darauf, wie sich ein Space-Cake anfühlt. Ein paar einfache Entscheidungen im Vorfeld entscheiden darüber, ob dein Abend ruhig verläuft – oder ob du ein paar unangenehme Ausbrüche erlebst.
Auf nüchternen Magen oder nach dem Essen? Auf nüchternen Magen wirkt Spacecake schneller. Und auch stärker. Für Anfänger ist das selten eine gute Idee. Iss vorher eine leichte Mahlzeit mit etwas Fett. Das Fett sorgt dafür, dass das THC reibungslos aufgenommen wird. Gleichzeitig mildert es den stärksten Anstieg. Der Höhepunkt fühlt sich weniger abrupt an.
Trinkst du dazu Alkohol? Lieber nicht. Alkohol verstärkt die Wirkung von THC erheblich. Übelkeit und Schwindel treten dadurch viel häufiger auf, vor allem gegen Ende des Rausches. Beschränke dich auf Wasser, Kräutertee oder ein Erfrischungsgetränk. So vermeidest du den häufigsten Grund für einen enttäuschenden Ausklang des Abends.
Wasser in Reichweite. Ein trockener Mund gehört zum Cannabiskonsum dazu. Stell dir eine große Flasche Wasser griffbereit hin, bevor du anfängst. Verzichte auf Kaffee und Energy-Drinks. Koffein kann auf dem Höhepunkt zu unruhigem Herzklopfen führen. Es verstärkt das Gefühl der Panik, das manche Menschen ohnehin schon verspüren.
Snacks, die helfen. Mango enthält Myrcen. Das verstärkt die Wirkung auf subtile Weise für diejenigen, die gerade eine etwas tiefere Wirkung suchen. Zitrusfrüchte und schwarzer Pfeffer wirken genau umgekehrt. Sie helfen bei einem zu starken Rausch. Halten Sie außerdem etwas Süßes griffbereit. Ein niedriger Blutzuckerspiegel macht einen Trip immer unangenehmer als nötig.
Mit der richtigen Vorbereitung bleibt es bei einem angenehmen Abend. Aber selbst erfahrene Konsumenten haben manchmal mit einer zu hohen Dosis zu kämpfen. Da ist es gut zu wissen, was man in so einem Fall tun kann.
Was macht man bei einem Bad Trip?
Ein Bad Trip nach dem Verzehr eines Spacecakes ist so gut wie nie gefährlich. Allerdings ist er ausgesprochen unangenehm. Niemand ist jemals an einem Spacecake gestorben. Die Panik vor der Frage “Was, wenn es nicht mehr vorbeigeht?” ist fast immer der schwerste Teil der ganzen Erfahrung. Denk vor allem daran, dass es wieder vorbeigeht. Im Folgenden findest du einen ruhigen Schritt-für-Schritt-Leitfaden, der dir durch die heftigste Phase hilft.
- Such dir einen Ort, an dem du dich sicher fühlst. Kuschel dich unter eine Decke, dimm das Licht und leg ruhige Musik auf, die du gut kennst.
- Trink in Ruhe etwas Wasser und iss etwas Süßes mit Kohlenhydraten, um deinen Blutzuckerspiegel stabil zu halten.
- Nimm CBD-Öl, falls du welches zu Hause hast. Fünfzehn bis dreißig Milligramm wirken überraschend gut als Gegengewicht zum Panikreiz von THC.
- Kauen Sie ein paar schwarze Pfefferkörner. Ein alter Trick, der vielen Menschen wirklich hilft.
- Bitte jemanden, in der Nähe zu bleiben. Schon allein, um ab und zu zu sagen, dass alles in Ordnung ist.
- Versuche zu schlafen. Die intensivste Phase dauert zwei bis vier Stunden. Danach wachst du vor allem müde und benommen auf.
Ein „Bad Trip“ entsteht selten aus dem Nichts. Fast immer steckt ein typischer Anfängerfehler dahinter. Wenn du diese Fehler im Voraus kennst, kannst du verhindern, dass du diesen Leitfaden überhaupt brauchst.
Die 5 häufigsten Fehler bei der Zubereitung von Space Cake
Die meisten missglückten Spacecake-Abende sind nicht auf schlechtes Gras zurückzuführen. Auch nicht auf ein seltsames Rezept. Es handelt sich um eine Handvoll klassischer Fehler, die wir Jahr für Jahr immer wieder beobachten. Vermeide diese fünf, und du bist dem Großteil der Probleme bereits einen Schritt voraus.
- Die Decarboxylierung überspringen. Dein Space-Cake hat dann keine Wirkung.
- Butter auf über 90 Grad erhitzen. Verlust der Potenz.
- Eine ganze Menge essen, weil man noch nichts spürt. Vier Stunden Qual.
- Nicht gleichmäßig gemischt. Die ersten Stücke sind schwach. Das letzte ist tödlich.
- Auf nüchternen Magen einnehmen. Schnellerer Wirkungseintritt. Stärkere Wirkung. Häufigere „Bad Trips“.
Hast du das Grundrezept erst einmal verinnerlicht? Und diese Fallstricke umgangen? Dann gibt es jede Menge Spielraum, um mit anderen Backformen und Cannabinoiden zu experimentieren.
Spacecake-Variationen
Das klassische Spacecake-Rezept ist ein guter Ausgangspunkt. Aber es ist keineswegs die einzige Möglichkeit, Cannabisbutter sinnvoll einzusetzen. Abwechslungen sind besonders dann sinnvoll, wenn du die Dosierung noch genauer steuern möchtest. Oder wenn du ein milderes Erlebnis suchst. In der folgenden Tabelle werden vier beliebte Varianten gegenübergestellt.
Egal, für welche Variante du dich entscheidest, das Endprodukt erfordert die gleiche Sorgfalt bei der Lagerung. Ein harmlos aussehendes Gebäck mit einem hohen THC-Gehalt bleibt am längsten sicher, wenn du es bewusst verstaut. Für diejenigen, die lieber ganz auf das Backen und Dosieren verzichten, ist Magischer Trüffeltee eine natürliche Alternative, die sich charakterlich völlig von einem „Edible“ unterscheidet.
Aufbewahrung von Spacecake
Die Haltbarkeit von Spacecake entspricht weitgehend der eines normalen Kuchens. Die Risiken einer unsachgemäßen Lagerung sind jedoch wesentlich größer. Ein im Kühlschrank vergessenes Stück kann am nächsten Tag einfach von jemand anderem gegessen werden – von jemandem, der keine Ahnung hat, was darin enthalten ist.
Spacecake bleibt in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur fünf Tage lang frisch. Im Kühlschrank hält er sich zwei Wochen. Im Gefrierschrank drei Monate. Beschriften Sie die Etiketten immer deutlich. Bewahren Sie es unbedingt außerhalb der Reichweite von Kindern, Gästen und Haustieren auf. Die meisten Notfälle im Zusammenhang mit Cannabis in den Niederlanden sind nicht auf bewussten Konsum zurückzuführen. Sie entstehen durch versehentlich verzehrten „Spacecake“. Neben diesen praktischen Aufbewahrungstipps ist es ratsam, sich kurz Gedanken darüber zu machen, wie die rechtliche Lage aussieht, wenn Sie zu Hause backen.
Spacecake und das Gesetz in den Niederlanden
Obwohl Spacecake in Coffeeshops ganz normal über den Ladentisch verkauft wird, fällt Cannabis in den Niederlanden nach wie vor unter das Opiumgesetz (Liste II). Für Selbstbäcker ist es hilfreich zu wissen, wo genau die Grenzen liegen. So gerät man nicht unbeabsichtigt in eine unangenehme Situation.
Der Besitz von maximal fünf Gramm Cannabis für den Eigenbedarf wird geduldet. Dieser Status gilt auch für selbst hergestellte Esswaren. Die rechtliche Einstufung deines Spacecakes entspricht der des darin verarbeiteten Cannabis. Ein paar Punkte, die du beachten solltest:
- Coffeeshops: Die meisten Coffeeshops verkaufen Spacecake. Der Verkauf von bis zu fünf Gramm pro Tag und Kunde fällt unter die Toleranzpolitik.
- Für den Eigenbedarf: Die Herstellung von Spacecake für den Eigenbedarf hat für die Strafverfolgungsbehörden keine Priorität, solange dies im Rahmen des Eigenkonsums bleibt.
- Verkauf an Dritte: Das ist strafbar. Auch das kostenlose Weitergeben an ein breiteres Publikum birgt Risiken.
- Verkehr: Die Lieferung kleiner Mengen innerhalb der Niederlande bereitet in der Praxis kaum Probleme. Der grenzüberschreitende Transport ist eine andere Sache. Davon sollte man Abstand nehmen.
- Im Straßenverkehr: Das Fahren unter dem Einfluss von Cannabis ist verboten. Spacecake wirkt acht Stunden oder länger. Planen Sie daher nach einer Session keine Fahrt ein.
Bei Smartific verkaufen wir keine fertigen Cannabisprodukte. Wir bieten jedoch Cannabissamen, Wissen und Zubehör für alle, die bewusste Entscheidungen treffen möchten.
Häufig gestellte Fragen zur Herstellung von Spacecake
Cannabis fällt unter das Opiumgesetz. Der Eigenkonsum von bis zu fünf Gramm wird geduldet. Die Herstellung von Spacecake für den Eigenbedarf hat in der Praxis keine Priorität bei der Strafverfolgung. Der Verkauf an Dritte ist strafbar.
Legen Sie sich an einem ruhigen Ort hin. Trinken Sie Wasser. Nehmen Sie CBD olie ein, falls verfügbar. Kauen Sie schwarze Pfefferkörner. Warten Sie ab. Das Schlimmste dauert zwei bis vier Stunden. Rufen Sie 112 nur bei Herzproblemen oder Bewusstlosigkeit an.
Die Gesamtwirkung dauert vier bis acht Stunden. Die stärkste Wirkung tritt zwischen anderthalb und drei Stunden ein. Die Nachwirkung sowie Müdigkeit können bis zu zehn Stunden anhalten.
Für zwölf Stücke mit durchschnittlicher Dosierung: etwa zehn Gramm Cannabis (15% THC), zu Cannabisbutter verarbeitet. Pro Stück ergibt das dann etwa 90 Milligramm THC. Das musst du weiter aufteilen.
30 bis 120 Minuten. Die Wirkung setzt viel langsamer ein als bei einem Joint, da das THC zunächst von der Leber abgebaut wird. Warte immer mindestens zwei Stunden, bevor du wieder etwas isst.
Eine Indica oder eine Indica-dominante Hybride mit einem THC-Gehalt von etwa 15% eignet sich am besten für Spacecake. Das körperliche High passt gut zur Wirkung eines Essbaren. Trimm ist eine erschwingliche Alternative zu Blüten.
Frisches Cannabis enthält THCA, kein THC. Ohne eine Erhitzung auf 110 Grad für dreißig bis vierzig Minuten tritt keine psychoaktive Wirkung ein. Dein Space-Cake wirkt dann kaum oder gar nicht.
Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken. Smartific liefert keine Produkte, die gegen niederländisches Recht verstoßen. Im Zweifelsfall sollten Sie einen Arzt um Rat fragen.
